Nach dem langen Winter freut sich jeder, wenn die ersten Schneeglöckchen aus der Erde sprießen und die Krokusse im fahlen Sonnenlicht zu blühen anfangen. Bald beginnt wieder die wärmere Frühlingszeit und es kann raus in den Garten gehen. Worauf es bei der Gartengestaltung ankommt, verraten wir in diesem Artikel.

Auf die richtigen Materialien kommt es an
Mancher Garten sieht wirklich aus wie ein „Schlachtfeld“. Hier sind Blumenbeete verwildert, Töpfe und Kübel stehen überall verstreut und auch die Anordnung der eigentlich hochwertigen Gartenmöbel und Dekorationselemente passt einfach nicht ins Bild. Dabei lässt sich ein Garten doch so schön thematisch anlegen. Wie wäre es mit einem Kiesgarten oder einem Garten, in dem Holz das vorherrschende Element ist? Machen Sie sich im Vorfeld darüber Gedanken, in welche Richtung Ihr Garten thematisch gehen soll. Dann wählen Sie passende Materialien und geben Ihrem Vorhaben eine gute Struktur. Machen Sie dazu ruhig eine Skizze auf Papier:

  • Wo kommt die Terrasse mit den Gartenmöbeln hin?
  • An welcher Stelle legen Sie ein Blumenbeet oder eine Kräuterecke an?
  • Welcher Platz eignet sich für eine Gartenbank oder ein besonderes Deko-Schätzchen?

Gleich und gleich gesellt sich gern
Um Ihrem Garten nicht nur auf dem Reißbrett eine sinnvolle Struktur zu geben, sondern auch ein gemütliches Ambiente zu schaffen, sollten Sie ähnliche Produkte zusammenstellen. Eine gußeiserne, filigrane Bank passt einfach nicht auf einen hellen Holzfußboden. Kombinieren Sie Holz mit Holz oder Stein mit Stein. Gleiches gilt für die Bepflanzung: Gräser, Stauden oder Blumen sollten nicht durcheinander stehen, sondern jede Gruppe für sich einen guten Platz erhalten, wo sie auch richtig wirken können. Wenn Sie diese Grundlagen beachten, kann der Frühling wirklich bald kommen und Sie haben ausreichend Gelegenheit, die Zeit in Ihrem neuen Garten zu genießen.