Wer Haus und Garten besitzt, der ist in den Sommermonaten nicht auf Strandbar und Biergarten angewiesen. Denn was gibt es Schöneres, als umgeben von eigens gepflanzten Blumen, mit Blick auf den Gartenteich zu entspannen und abends am Tischgrill mit seinen Freunden die laue Luft zu genießen? Unerlässlich für solch erholsame Stunden sind jedoch die richtigen Gartenmöbel.

Vom Gartentisch mit den passenden Gartenstühlen und -auflagen über ein Gartenmöbel Set bis zur beliebten Hollywoodschaukel: Es gibt eine riesige Auswahl. Die Größe des Gartens sowie Ihre Nutzungsabsichten geben bereits eine grobe Richtung vor, was in welchem Umfang erworben werden sollte. Doch hinsichtlich der meisten anderen Details haben Sie freie Hand – sollten allerdings einige Dinge im Hinterkopf behalten, wenn Sie über Jahre Freude an Ihren Gartenmöbeln haben möchten. Neben geschmacklichen Gesichtspunkten und einfacher Handhabung spielt vor allem die Materialwahl eine bedeutende Rolle.

Wetterbeständig sollte es sein, zudem kratzfest und leicht abwischbar. Aluminium, Edlestahl und Kunststoff konkurrieren hier mit Holz und Weidegeflecht. Die beiden letztgenannten Stoffe verdienen hier eine nähere Betrachtung.

Gartenmöbel aus Kunststoff
Polyattan erfreut sich seit einigen Jahren bereits zunehmender Beliebtheit für Einrichtungsgegenstände aller Art. Nun findet das Korbgeflecht auch seinen Weg in den Garten – und hält Einzug als Gartenliege oder Gartensessel. Kein Wunder, ist der Stoff doch aufgrund seiner eleganten und klassischen Optik ein zeitloser Klassiker und zudem außerordentlich praktisch: Von geringem Gewicht, hoher Witterungsbeständigkeit und problemloser Pflege durch simplen Gebrauch eines feuchten Tuches sowie inzwischen in unzähligen Farbtönen eingefärbt und aufgrund maschineller Herstellung auch noch finanziell erschwinglich. Und auch ein Pilzbefall ist so gut wie ausgeschlossen.

Gartenmöbel aus Holz
Als direkter Konkurrent gilt Holz – denn wer es natürlich mag, der wird auf alle anderen möglichen Materialien verzichten. Sogar mehr noch als Polyrattan, ist Teakholz wind- und wetterfest und sieht ebenso edel aus. Jedoch: Wenn Sie die Natur in Ihren Garten holen möchten, dann achten Sie auf das staatlich anerkannte FSC-Siegel. Denn ohne diese Zertifizierung ist es gut möglich, dass Sie mit Erwerb von einem Gartentisch aus Teakholz an der Zerstörung der brasilianischen Regenwälder teilhaben. Durch das Zertifikat können Sie sicher gehen, dass die Gewinnung und Verarbeitung des Holzes den Standards der umwelt- und sozialverträglichen Forstwirtschaft entsprechen.

Von der Entscheidung für das Material hängt auch die Auswahl ab. Doch sicher spielen zwei Faktoren noch eine viel entscheidendere Rolle: Der Geschmack und der Geldbeutel.

 

Bildnachweis: Vielen Dank für das Bild an Bernd Zimmermann / flickr.com